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Mein Kampf mit dem Schweinehund

Mein Kampf mit dem Schweinehund

Hinter guten Vorsätzen stecken meist große Wünsche, für die man auch bereit ist, was zu tun. Warum ist es dann so schwierig, diese einzuhalten und wie schafft man es, diesen dann doch treu zu bleiben? Barbara erzählt von ihrem Kampf.

Und jährlich grüßt … der gute Vorsatz

Meine Freunde wissen es schon, wie groß meine Vorsätze fürs neue Jahr immer sind: ich werde schlank, schön, reich, spritzig und unterhaltsam, und mache natürlich auch viel Sport, das ist gut für die Gesundheit, genauso wie ich nur noch Gesundes essen werde, also viel Gemüse und Obst und natürlich verzichte ich auf Süßigkeiten. Und das Rauchen? Damit höre ich sowieso auf! Alkohol ist auch ungesund, also weg damit im neuen Jahr.
Und was ist dann am Ersten Tag des Jahres? Verkatert und übermüdet schäle ich mich aus dem Federbett, habe meine erste Trainingseinheit um 6 Uhr schon verschlafen und denke mir, naja, wäre heute ja auch zu viel verlangt. Und so schnell wie dieser erste Vorsatz verschwinden auch alle anderen, noch schneller als ich sie gefasst habe.

Die Wende

Mein pfeifender Atem, mein Blutdruck, meine zwickenden Hosen, sowie das Ziehen im Kreuz erinnern mich daran, dass der eine oder andere gute Vorsatz vielleicht doch nicht für die Katz gewesen wäre. Nachdem ich also über viele Jahre vergeblich gute Vorsätze gefasst habe, wollte ich es dieses Mal anders angehen.

Wenig ist mehr!

Zuerst schrieb ich meine ganzen üblichen Vorsätze auf. Dann begann ich überzogene Ziele zu streichen, die nichts mit meinem Wesen zu tun haben. Ich fragte, mich was mir wirklich wichtig ist, erkannte den Ursprung hinter meinen Wünschen und wie ich sie mir am besten erfüllen könnte. Schließlich blieben 3 Punkte übrig, bei denen war ich mir ganz sicher, dass ich die gut in meinen Alltag einbauen konnte. Es sind auch keine Verbote, sondern Vorsätze, was ich tun will:

  1. Mehr Wasser trinken (interner Link). Ich stellte mir schon bildlich vor, wann ich wieviel Wasser aus welchem Glas trinken würde. Und während ich so daran dachte, bekam ich schon Durst. Ich stellte mir auch auf meinem Handy die täglichen Wecker mit einer eigenen Erinnerungsmelodie ein. Ich suchte eine aus, die ich besonders mag. Jedesmal, wenn diese Melodie ertönt, werde ich ein Glas Wasser trinken. Ich hab mir dann jene schönen Gläser gekauft, die ich eine Woche davor als zu teuer im Regal stehen lies: 2 Stück, eines für zu Hause und eines fürs Büro. Und für die Abwechslung wird es Tees und Kokoswasser geben, je nach Jahreszeit und Lust und Laune, da gestehe ich mir zu, mich ganz auszutoben.
  2. Ich benutze konsequent den Aufzug nur noch abwärts. Wenn ich Einkäufe nach Hause zu bringen habe, belade ich den Aufzug und lasse meine Einkäufe alleine hinauffahren, während ich zu Fuss gehe. Mal sehen, ob ich bis Jahresende so schnell wie der Aufzug sein kann? Er braucht ja immer 10 Sekunden bis die Türen zugehen und auch bis sie wieder aufgehen. Mit meinem neuen Nahrungsergänzungsmittel. Der Reishi oder Ling Zhi-Pilz, der „göttliche Heilpilz der Unsterblichkeit“ aus China, ist ein richtiger Jungbrunnen, sagt Egon Heiss. Und wenn ich in süßer Gesellschaft bin, darf ich mit dem Aufzug fahren, für den heimlichen Kuss, so als Belohnung. 😉
  3. Jeden Sonntag Abend gönne ich mir ein Vollbad mit feinem Meeressalz. Die Duftlampe verströmt mal Ylang Ylang, mal Rosmarin, mal Orange. Ich genieße die wohlige Wärme und höre dabei schöne Musik. So kann ich ausatmen und entspannen, um ganz bei mir anzukommen, die Energie der schönen Augenblicke der vergangenen Woche in mich aufzunehmen und das, was mich belastet oder verletzt hat, zu verabschieden und gehen zu lassen. Das gibt einen guten Start in die neue Woche ab!

Also die erste Woche haben meine Neujahrsvorsätze dieses Jahr schon überstanden! Hört sich doch gut an, oder? Wie sieht Ihr aktueller Vorsatz aus? Man darf übrigens auch unterm Jahr damit anfangen. Jeder Neumond, jeder Vollmond, jeder Montag oder Sonntag, jeder Erste oder 15. des Monats sind auch ein guter Zeitpunkt!